Serologische Allergiediagnostik

Anhand einer Blutentnahme und anschließender Labordiagnostik wird nach spez. Antikörpern ("IgE-Antikörpern") gegen verschiedene Umweltallergene (z.B. Pollen, Hausstaubmilbe, Tierhaare, Pilzsporen) oder gegen Nahrungsmittel (z.B. Nüsse, Fisch, Milch, Ei, Soja, Weizen,etc.) gesucht.

Bei Erhalt positiver Ergebnisse kann diese Diagnostik durch Bestimmung spez. IgE-Antikörper gegen einzelne Bestandteile des Allergens (Allergenkomponenten) erweitert werden. Diese Untersuchungsmethode ist inzwischen gut geeignet, um eine Einschätzung über die Art der allergischen Reaktion zu geben und ggf. auch Kreuzallergien zu erkennen oder auszuschließen .

Unter Berücksichtigung der genauen Anamnese, d.h. Krankheitsgeschichte des Kindes kann nun herausgefunden werden, ob die allergische Erkrankung des Kindes durch gewisse Umweltallergene oder Nahrungsmittel ausgelöst oder verstärkt wird. Diese Blutuntersuchung kann (im Gegensatz zur Haut-Prick-Testung) auch unter bestehender Einnahme bestimmter Medikamente, wie z.B. Antihistaminika erfolgen.