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Ernährungsberatung

Stellungnahme Bubbletea

Bubble-Blubber-Zuckerbombe: Der Bubble-Tea

Er ist süß, schrill und momentan Trend bei Kindern und Jugendlichen: "Bubble-Tea". Der neueste Schrei aus Südostasien schwappt nach Europa und man findet ihn bereits an fast jeder Straßenecke. Dieses Mischgetränk aus schwarzem oder grünem Tee, Sirup, Milch und kleinen Geleekügelchen aus Speisestärke liefert nicht nur viele Kalorien, sondern kann auch gefährlich für die Gesundheit werden. Da die süßen, etwa fünf Millimeter großen Geleekügelchen durch einen extra großen Strohhalm eingesaugt werden, besteht die Gefahr, dass besonders Kleinkinder daran ersticken könnten.

Ebenfalls bedenklich: Azofarbstoffe lassen den Bubble-Tea in trendigen, knalligen Farben erscheinen, können allerdings allergische Reaktionen (z.B. Nesselsucht) auslösen. Sie müssen nicht oder genauer, sie werden häufig nicht deklariert. Eine Kontrolle ist schwierig, da die bunten Kügelchen zumeist direkt aus Taiwan importiert werden.

Neben den Farbstoffen erschreckt besonders der hohe Zuckergehalt. Umgerechnet bis zu dreißig Würfelzuckerstücke kann ein Becher dieses Getränks enthalten und liefert dadurch locker 500 Kilokalorien, mal eben so nebenbei! Drei Bubble-Teas summieren sich auf etwa 50 bis 60 g Zucker, die gleiche Menge wie in einem halben Liter Cola. Das ist eine wahre Bubble Brennwert-Bombe. Dieser Tee hat nichts mit gewöhnlichem Tee zu tun. Die Verbraucher werden schlecht informiert, da sie mit Tee ein gesundes, kalorienarmes Getränk und nicht einen Zucker-Shake verbinden.

"Gerade die übergewichtigen Jugendlichen die an unserem Abnehmprogramm teilnehmen schwärmen immer wieder von diesem Trendgetränk", erklärt Alina Schwiontek, Ernährungsberaterin der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret. Genau diese Zielgruppe kauft unbedacht Bubble-Tea und ist besonders gefährdet der Zuckerbombe zu verfallen.


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