Stationsleitung

Annette Huwe
Kinderkrankenschwester und Diplomsozialpädagogin
Email: [[annette.huwe@kinderkliniken.de ]]
Stellvertretende Stationsleitung
Ilona Wilhelm
Email: iliyokona.wilhelm

Tel: (0 61 51) 4 02-33 01

Station für Psychosomatik (PSO)

Leben auf der PSO

Ein Patientenbericht der Station für Psychosomatik

Offiziell beginnt ein Tag auf der PSO um 6:50 Uhr mit dem Rundgang des Weckdienstes. Um Punkt 7:20 Uhr müssen alle fertig sein, denn dann geht es in die Cafeteria zum Frühstücken. Nach der Rückkehr auf Station versammeln sich alle Jugendlichen und Betreuer zur Tagesbesprechung. Hier wird gesagt, ob etwas Wichtiges ansteht, das die gesamte Gruppe betrifft und man wird erinnert, an seine Termine zu denken.

Der Vormittag ist meist mit Terminen gefüllt. Es gibt Kunsttherapie, Musiktherapie und Einzeltherapie bei dem jeweiligen Bezugstherapeuten. Zudem gibt es freitags die so genannte Großgruppe, wo beispielsweise neue Jugendliche begrüßt oder alte verabschiedet werden. Zusätzlich sind alle Patienten in Kleingruppen eingeteilt, die sich einmal die Woche für gemeinsame Spiele und Ähnliches zusammenfinden.

Auch die Schule wird nicht vergessen; es gibt drei Lehrer die sehr bemüht sind, den Jugendlichen beim Nachholen des Stoffes zu helfen.

Um 12 Uhr gibt es Mittagsessen, das gemeinsam auf Station eingenommen wird; nur freitags geht es in die Cafeteria und man hat eine etwas größere Auswahl. Von 13 – 15 Uhr ist Mittagsruhe. Alle müssen auf ihren Zimmern bleiben, ein Flurdienst passt auf, dass sich auch daran gehalten wird. Das Spielen am eigenen Laptop oder PSP usw. ist nur in der Mittagsruhe und nach dem Abendessen erlaubt.

Nachmittags gibt es unterschiedliche kreative Angebote. Dienstags und donnerstags kann man mit zum Sport in eine nahe gelegene Halle gehen. Freitags gibt es einen Ausflug wie z.B. Kino, Eissporthalle oder Kegeln. Natürlich kann man ansonsten auch Besuch bekommen oder die 2 Stunden Ausgang nutzen, die man täglich zur Verfügung hat. Bis in die Innenstadt sind es nur 10 Geh-Minuten.

Um 18 Uhr gibt es Abendessen. Es gibt meist Brot, dienstags Brötchen und mittwochs gibt es eine Kochgruppe, die das Abendessen zubereitet. Es gibt auch eine Backgruppe, sodass wir donnerstags immer leckeren Kuchen zur Verfügung haben. Nach dem Abendessen gibt es die so genannte Abendgruppe, um noch einmal wichtige Dinge zu besprechen oder abzuklären, was im Fernsehen geschaut wird. Es gibt einen Gruppenraum, die Kombüse, in der ein Fernseher steht, der ab 19 Uhr verwendet werden darf. Kinder bis 12 Jahre dürfen bis 20:15 Uhr, die Älteren bis 21:15 Uhr. Danach ist eigentlich Zimmerruhe, aber nicht selten werden auch mal Ausnahmen gemacht.

Außer dem schon erwähnten Weck- und Flurdienst gibt es auch noch den Küchen- und den Tischdienst, die für das Decken und Abräumen verantwortlich sind. Donnerstags müssen zudem alle Jugendlichen ihre Zimmer aufräumen und putzen sowie die Betten neu beziehen.


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