Stationsleitung

Annette Huwe
Kinderkrankenschwester und Diplomsozialpädagogin
Email: anfbbnette.huwe
Stellvertretende Stationsleitung
Ilona Wilhelm
Email: illtuona.wilhelm

Tel: (0 61 51) 4 02-33 01

Station für Psychosomatik (PSO)

Stationäre Angebote

Aromatherapie

Geschmücktes Bad

Nicht-Medikamentöse Maßnahmen wie Einreibungen und Bäder mit ätherischen Ölen haben sich in den vergangenen Jahren als wertvolle Ergänzung der medikamentösen Behandlung bewährt. Viele ätherische Öle besitzen die Fähigkeit, über die Haut sowie über den Geruchssinn Stimmungen zu beeinflussen, glückliche Erinnerungen und Gefühle hervorzurufen, Ängste abzubauen und damit das Wohlbefinden zu verbessern. Rhythmische Einreibungen und Bäder bilden hierbei die Grundlage der stationären Aromatherapie. Durch das einfühlsame Verhalten wird das Vertrauensverhältnis zwischen Betreuer und Kind gestärkt und durch die Zugabe von ätherischen Ölen zur körperlichen Entspannung beigetragen.

Ernährungstherapie

Die Mahlzeiten auf Station werden stets zu regelmäßigen Zeiten und in der Gruppe eingenommen. Wir achten dabei sehr auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Ziel ist es die Situation zu den Mahlzeiten so familiär wie möglich zu gestalten und Spaß an gesunder Ernährung zu fördern. Teil der stationären Ernährungstherapie ist es auch, regelmäßig gemeinsam mit den Patienten zu kochen und zu backen und somit gemeinsam mit den Kindern eine leckere und ausgewogene Mahlzeit zusammenzustellen.

Elterngruppe

Seit April diesen Jahres findet etwa alle 4 wochen ein Elternabend statt für Eltern stationärer Patienten. Ziel der Elterngruppe ist es, Unklarheiten bezüglich des stationären Aufenthaltes zu klären und der Entstehung von Unklarheiten vorzubeugen. Zudem wollen wir einen Raum schaffen, in dem sich betroffene Eltern austauschen und offene Fragen beantwortet werden können.

Ausflüge

Ein großer gemeinsamer Gruppenausflug, welcher das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken soll, steht einmal in der Woche auf dem Plan. Gemeinsam unternehmen wir Spaziergänge in der Natur, dort können die Kinder und Jugendlichen an selbstgestalteten Ralleys, Picknicks und Fotowettbewerben teilnehmen. Ebenso werden Ausflüge zu kulturellen Einrichtungen wie zum Beispiel Museen, Theater oder Kino angeboten. Sportliche Angebote wie zum Beispiel im Kletterwald, Bowling oder Kegeln, Mini-Golf und Schlittschuh fahren runden das Angebot ab.

Kochen und Backen

Einmal wöchentlich findet eine Back- und Kochgruppe statt. An diesem Tag wird von einer Kleingruppe ein Abendessen für die gesamte Gruppe zubereitet. Die Rezepte werden von den Patienten im Vorfeld selbst ausgesucht. Wir kochen deutsch und international. Auf Stoffwechselerkrankungen sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten (zum Beispiel Laktose- und Fruktose-Malabsorption oder auch Glutenunverträglichkeit) wird bei der Auswahl der Rezepte Rücksicht genommen. Ziel ist es, dass die Patienten lernen selbstständig gesund und abwechslungsreich zu kochen.

Kreativangebote

Die Patienten haben die Möglichkeit an verschiedensten Kreativangeboten teilzunehmen, die von Betreuern angeleitet werden.

Bewegungstherapie

Im Vordergrund der bewegungstherapeutischen Angebote steht die körperliche Aktivierung der Patienten sowie die Freude an gemeinsamen Bewegungsaktivitäten und die Möglichkeit, Bewegungserfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren und eigene körperlichen Fähigkeiten kennen zu lernen.

Unterschiedliche psychologische Faktoren werden durch körperliche Aktivität und damit verbundene Erlebnisse positiv beeinflusst - Steigerung von Konzentrationsfähigkeit und Selbstbewusstsein, Abbau von Spannungen, Ängsten und Aggressionen sowie die Möglichkeit der aktiven Entspannung sind in diesem Zusammenhang ebenso zu nennen wie die Auseinandersetzung mit Teamsituationen und verbindlichen Spielregeln.

Die Bewegungstherapie basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz und versteht körperlichen Ausdruck in Bewegung, Spiel und Sport als Ausdruck der gesamten Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen.

Die Bewegungstherapie findet in Kleingruppen von jeweils etwa 4 bis 8 Kindern und Jugendlichen einmal in der Woche für etwa zwei Stunden statt, in der Regel in einer nahe gelegenen Turnhalle, gelegentlich auch im Freien. Diverse Bewegungs- und Spielformen werden dabei spielerisch und ohne Leistungsdruck umgesetzt, u.a. verschiedene Ball-, Lauf- und Fangspiele, Teamaufgaben, turnerische Bewegungsformen, Vertrauensspiele, Körperwahrnehmung, Wagnis, freies Ausprobieren.

Yoga

Zu den Bewegungsangeboten auf der PSO zählt Yoga im Einzel- und Gruppenunterricht. Die Teilnahme ist freiwillig. Der Schwerpunkt liegt auf Hatha-Yoga (Asanas) sowie Übungsreihen mit fließenden Bewegungsabläufen und einfachen Atemübungen. Der Yogaunterricht wird auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt. Durch Vielfalt und Variationsmöglichkeiten kann sehr individuell auf die Patienten eingegangen werden. Akute Bedürfnisse können berücksichtigt werden, etwa Ruhe und Entspannung, anregende Bewegungsabläufe oder Muskelaufbau. Yoga fördert die eigene Körperwahrnehmung und die Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

Wird Yoga über längere Zeit geübt, kann der Umgang mit sich selbst zum Positiven gewendet werden. So zeigt Yoga eine Möglichkeit auf, sich selbst zu helfen, einen angenehmen Zustand zu erschaffen und Distanz zu Problemen zu gewinnen.

Das Erfahren von Yoga während des Klinikaufenthaltes soll im besten Fall Anregung sein, nach Entlassung eine Möglichkeit zur weiteren therapieunterstützenden Selbsthilfe zu kennen.

Psychomotorik

In der Psychomotorik wird die Bedeutung und Sinnhaftigkeit des körperlichen Ausdrucks als Bezugs- und Orientierungsmedium in der Welt verstanden. Der psychomotorische Raum wird so gestaltet, dass ein spielerischer Ausdruck innerer Befindlichkeiten möglich ist. Grundsätzlich geht es darum, gelingende Erfahrungen mit anderen in Beziehung zu erleben und sich selbst auszuprobieren. Ziel ist es, das Selbstbild zu stärken und einen Raum für aktuelles Befinden oder Emotionen anzubieten. Dies ermöglicht zwischenmenschliche Erfahrungen aus erster Hand und erweitert die individuellen Ausdrucks- und Handlungskompetenzen im Dialog mit anderen.

Für Gruppen zwischen 4 und 10 Kindern im Schulalter werden auf diesem Grundgedanken aufbauend kreative und bewegende Angebote initiiert. Im Vordergrund steht die Individualität jedes Einzelnen.


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