Notfall

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ANNA -
Alles nur nicht aufgeben

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Notfall
ANNA - Alles nur nicht aufgeben

Psychologie

Im Fachbereich Psychologie des SPZ werden Kinder und Jugendliche mit drohenden oder manifesten Behinderungen, Entwicklungs-, Lern-, Verhaltens – und emotionalen Auffälligkeiten / Störungen untersucht und behandelt. Da Auffälligkeiten in der Entwicklung oder im Verhalten von Kindern und Jugendlichen meist auf dem Zusammenspiel von organischen, psychischen und sozialen Faktoren beruhen, wird das Kind in seiner Ganzheit erfasst. Dabei werden die verschiedenen Bezugssysteme (Familie, Freunde, Kindergarten, Schule etc.) betrachtet. Der Blick richtet sich nicht nur auf Auffälligkeiten, sondern besonders auf die Ressourcen und die individuellen und systemischen Stärken, um eine solide Basis für erfolgreiche therapeutische Maßnahmen und letztendlich für eine positive Entwicklung des Kindes und ihrer Familien zu schaffen.

Wir behandeln Kinder und Jugendliche mit:

  • Entwicklungsstörungen (Sprache, Kognition, Wahrnehmung, Konzentration), z.B. nach einer Frühgeburt
  • Lern- oder Leistungsstörungen, Teilleistungsstörungen, Geistiger Behinderung, z.B. bei Syndromen, Cerebralparesen
  • neuropsychologischen Störungen, z.B. bei Epilepsien, nach Hirninfarkt
  • AD(H)S
  • Autismus-Spektrum-Störungen, Frühkindlicher Autismus, Asperger –Syndrom
  • emotionalen, sozialen Störungen, Verhaltensstörungen, Bindungsstörungen, Regulationsstörungen

Diagnostik

  1. Familienerstgespräch mit Eltern, Kind
  • Erfassen der aktuellen Problemsituation und der Symptome
  • Exploration der Krankheitsgeschichte
  • Abklärung der bisherigen Lösungsversuche, familiären Ressourcen
  • Anamnese des Kindes
  • Familienanamnese, Abklärung der psychosozialen Belastungsfaktoren
  1. Kontakt zu externen Stellen wie Kindergarten, Schule, Heim, niedergelassenen Therapeuten etc. – erste Hypothesenbildung

(Voraussetzung: Aufhebung der Schweigepflicht durch Eltern)

  1. Untersuchung (1 – 4 Termine) Kind / Familie:

Untersuchungsbereiche

  • kognitive Entwicklung (Intelligenz, Konzentration, schulische Leistungen)
  • perzeptive und sprachliche Entwicklung
  • sozial-emotionale Entwicklung
  • soziale Anpassung
  • psychosozialer Hintergrund
  • familiäre Interaktionsstrukturen
  • individuelle und familiäre Ressourcen / Stärken

Untersuchungsmethoden

  • Durchführung von Entwicklungs-, Intelligenz-, Leistungs- und Wahrnehmungstests, um z.B. Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes bzw. das kognitive Leistungsprofil zu erlangen;
  • Durchführung von Projektiven Verfahren, um z.B. Informationen über die emotionale Befindlichkeit des Kindes, Familiendynamik, psychosozialen Belastungsfaktoren, unbewussten Konfliktkonstellationen zu erlangen
  • Verhaltens- und Spielbeobachtung, um Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes, sein Spielverhalten, seine Gefühle und Bindungen in den Bezugssystemen zu erhalten
  • Beobachtung der Interaktions- und Kommunikationsstrukturen zwischen Kind und Bezugssystem, Familiendiagnostik, Ressourcenanalyse

4. Diagnoseerstellung

5. Erarbeitung eines Therapiekonzeptes /Behandlungsplans auf Basis der Diagnose, des zu erwartenden Krankheitsverlaufs, der Ressourcen des Familiensystems

6. Befundbesprechung mit der Familie

7. Schriftlicher Bericht: erhalten die Eltern und der Kinderarzt

Beratung

  • Begleitung der Familie bei der Verarbeitung und Akzeptanz der Krankheit / Behinderung
  • Erziehungsberatung bei speziellen und allgemeinen Fragestellungen aufgrund eines Störungsbildes, z.B. ADHS, Bindungsstörungen
  • Schullaufbahnberatung bei speziellen Störungsbildern, z.B. Asperger-Syndrom, Geistige Behinderung
  • Krisenintervention bei aktuellen Konfliktsituationen, z.B. drohender Schulverweis bei Asperger-Syndrom, Schulverweigerung bei Hochbegabung
  • Beratung von Mitarbeitern anderer Institutionen, in denen die behandelten Kinder betreut werden, u.a. Schulen, Kindergärten, ambulante Therapeuten.

Therapie

  1. Kindbezogene Therapiemaßnahmen:

Gruppentherapien

  • Soziales Kompetenztraining
  • Psychomotorik-Gruppen
  • Konzentrationstraining
  • Mädchengruppen
  • Kopfschmerzgruppen
  1. Familienbezogene Therapiemaßnahmen
  • Elterntraining bei z.B. ADHS/ADS

Angela Ems

Psychologisch-therapeutische Leitung SPZ
Diplom-Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

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Christine Morhard

Diplom-Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin

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Amke Binder

Psychologin M.Sc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Sonja Striegler

Psychologin M.Sc.

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Franziska Rühl

Psychologin M.Sc.

Psychologische Psychotherapeutin (i.A.)

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David Turial

Psychologe M.Sc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (i.A.)

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Chiara Novarini

Psychologin M.Sc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (i.A.)

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Vanessa Huttner

Psychologin M.Sc.

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Talissa Schiefer

Psychologin M.Sc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

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Lina Rolke

Psychologin M.Sc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (i.A.)

Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret
Sozialpädiatrisches Zentrum
Dieburger Straße 31
64287 Darmstadt

Sekretariat:
T: (0 61 51) 402-32 02
F: (0 61 51) 402-32 09
M: spz@kinderkliniken.de

Telefonzeiten:
Mo 09:00-12:00 Uhr
Di & Do 09:00-12:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr
Fr 09:00-12:00 Uhr

Neuanmeldung im SPZ:
Sie machen sich Sorgen um ihr Kind oder haben von anderer Stelle die Empfehlung bekommen ihr Kind im SPZ vorzustellen? Setzten Sie sich bitte zuerst mit Ihrem Kinderarzt/Ihrer Kinderärztin in Verbindung.
Gesetzlich Versicherte benötigen eine Überweisung Ihres behandelnden Kinder- und Jugendarztes. Eine Überweisung von Hausärzten oder anderen Fachärzten dürfen wir nicht akzeptieren.
Privatversicherte erhalten lt. Vereinbarungen mit dem Verband der privaten Krankenversicherer nach der Untersuchung eine Pauschal-Rechnung nach § 120 (3) SGB V.

Erforderliche Anmeldeunterlagen:

Nur für Pflegeeltern:

Zu dem Termin bringen Sie bitte mit:

  • Aktuellen Überweisungsschein Ihrer/s Kinder- und Jugendärztin/-arztes
  • gelbes Untersuchungsheft
  • Mutterpass (bei Neugeborenen und Säuglingen)
  • Vorbefunde (falls vorhanden)
  • letzte Zeugnisse (falls vorhanden)
  • ein Foto Ihres Kindes (für die Patientenakte)

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