Notfall

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ANNA -
Alles nur nicht aufgeben

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Notfall
ANNA - Alles nur nicht aufgeben

Presse

Auf diesen Seiten finden Sie Artikel, Pressemitteilungen und Verweise auf Veröffentlichungen der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret. Die Artikel sind chronologisch dargestellt.

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Sandra Winzer
Leitung Presse & Öffentlichkeit
Dieburger Str. 31
64287 Darmstadt
sandra.winzer@kinderkliniken.de
Tel.: 06151 – 402 – 3017
Mobil: 0151 – 646 978 16

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25.04.2024

500 Teddys für PriMa

Bereits zum achten Mal unterstützt die Frankfurter Stiftung Giersch mit einer großzügigen Spende die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret. In den letzten Jahren waren es meist Geldspenden an das ANNA-Projekt. Diesmal sind es 500 Teddybären. Diese werden zukünftig großen und kleinen Patienten ein wenig Trost spenden.

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„Wir verteilen seit einigen Jahren unsere Teddybären an Rettungsdienste, Feuerwehren und Polizei. Anfangs waren es 1.000 Stück. Inzwischen sind es jedes Jahr 10.000 Exemplare und der Bedarf steigt,“ so der Stiftungsvorstand, Stephan Rapp bei der Übergabe der Kuscheltiere.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Unterstützung“, sagt der Geschäftsführer der Kinderkliniken Andreas Hofmann. „Ein Klinikaufenthalt ist für die Kinder immer belastend. Mit den zotteligen Trostspendern schaffen wir etwas Abwechslung im Krankenhausalltag. Manchmal helfen Sie uns auch die Kinder zum „Mithelfen“ bei Untersuchungen zu motivieren.“

Die Teddybären werden ab sofort an kranke Kinder im Krankenhaus verteilt.

Stiftung Giersch

Mit ihrem Engagement knüpfen der Frankfurter Unternehmer, Senator E.h. Prof. Carlo Giersch und seine Frau Senatorin E.h. Karin Giersch an die stolze bürgerliche Stiftertradition ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und der Region an. Der Einsatz des Ehepaares für das öffentliche Gemeinwohl umfasst die Gebiete Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie die Förderung medizinischer Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Dem Wunsch der Stifter entsprechend unterstützen die Stiftungen u. a. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen und fördern das interdisziplinäre Arbeiten, um das Verbindende in der Vielfalt zu erschließen und so neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

05.09.2023

Spenden statt schenken

Rebekka Messinesis, Andreas Hofmann und Bernd Crusius freuten sich am Montag (04.09.2023) über eine großzügige Spende der Haftpflichtkasse in Höhe von 10.000 Euro. Die Spende wurde durch den Vorstandsvorsitzenden Roland Roider an den Förderverein des Projektes ANNA übergeben.

Unter dem Motto „spenden statt schenken“ spendeten fünfzehn Geschäftspartner der Haftpflichtkasse anlässlich des 125. Firmenjubiläums der Haftpflichtkasse 6.750 €. Dieser Betrag wurde durch die Haftpflichtkasse großzügig aufgerundet.

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Das Projekt ANNA wurde 2004 ins Leben gerufen und ist in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret angesiedelt. Es bietet Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen eine kompetente Anlaufstelle ohne lange Wartezeiten.

„Wir freuen uns riesig über die erneute Unterstützung“, so die Leiterin des Projektes Rebekka Messinesis. „Damit wird die Finanzierung des ANNA-Projektes für die nächsten Monate gesichert. Gerade durch die Pandemie und den Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche ist die Nachfrage nach einer schnellen und kompetenten Beratung deutlich gestiegen.“

Projekt ANNA ist ein rein spendenfinanziertes, niederschwelliges und auf Wunsch anonymes Kriseninterventionsprojekt für Kinder und Jugendliche und wird von Mitarbeiter*innen der Klinik für Psychosomatik unterhalten.

Die Haftpflichtkasse VVaG

Die Haftpflichtkasse ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Roßdorf bei Darmstadt. Mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut der deutschlandweit aktive Schaden- und Unfallversicherer rund 2,3 Millionen Versicherungsverträge mit einem Beitragsvolumen von mehr als 240 Millionen Euro. Sein Portfolio umfasst für Privatkunden die private Haftpflicht-, Hausrat- sowie Unfall-Versicherung und für Firmenkunden die Betriebshaftpflicht-, Umweltschadens- sowie AGG-Versicherung. Aufgrund ihrer Rechtsform ist die Haftpflichtkasse keinen externen Kapitalgebern verpflichtet, sondern ausschließlich ihren Versicherungsnehmern. Als Mitglieder in einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit profitieren sie von einem zeitgemäßen Versicherungsschutz, der sich ausschließlich an ihren Bedürfnissen und den aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen orientiert. Der besonderen Beziehung zu ihren Kunden trägt die Haftpflichtkasse darüber hinaus mit einem außerordentlich hohen Servicestandard Rechnung, der die Grundlage für einen fairen und vertrauensvollen Umgang auf Augenhöhe garantiert.

26.07.2023

Schließt der Kinderärztliche Notdienst?

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV-Hessen) betreibt in den Räumen der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret einen Pädiatrischen Bereitschaftsdienst (PBD). Aufgabe des PBD ist die ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen sicherzustellen.

Bis zum 31.12.2022 war der PBD mittwochs und freitags von 14 Uhr bis 22 Uhr bzw. 23 Uhr geöffnet, am Wochenende von 9 Uhr bis 23 Uhr (samstags) bzw. 22 Uhr (sonntags). Bereits seit Sommer 2022 hat die KV-Hessen Probleme, die Dienste in vollem Umfang aufrecht zu erhalten. Immer wieder fielen Dienste aus, die Öffnungszeiten des PBD wurden kurzfristig eingeschränkt. Im Dezember 2022 beschloss der KV-Vorstand, die Öffnungszeiten der PBDs temporär von Januar bis März 2023 einzuschränken. So reduzierten sich bspw. die Öffnungszeiten an den Mittwochen und Freitagen von 9 auf 2 Stunden. An den Wochenenden und Brückentragen wurden die Öffnungszeiten am Abend vollständig gekürzt. Obwohl es als temporäre Maßnahme angekündigt war, haben die Einschränkungen bis heute Bestand. Die offensichtlich dauerhafte und erhebliche Reduzierung der Öffnungszeiten des PBD wird von der Kinderklinik Prinzessin Margaret ausdrücklich bedauert.

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Hat sich die Versorgung dadurch verschlechtert? Bislang nein! Denn die Ärztinnen und Ärzte, die Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger der Notaufnahme der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret haben alles getan um Versorgungslücke zu schließen und die Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu versorgen.

Die ambulanten Fallzahlen in der Notaufnahme haben sich seit Sommer 2022 verdreifacht, die Notfalleinweisungen mehr als verdoppelt. Die Darmstädter Kinderkliniken haben die ambulante Notfallversorgung mit übernehmen müssen, ohne dass sie personell noch räumlich hierfür aufgestellt sind und ohne dass es unser Versorgungsauftrag ist.

Der Versorgungsauftrag für ambulante Notfälle liegt bei der KV-Hessen und den niedergelassenen Kinderärzten. Eine dauerhafte Übernahme der ambulanten Notfallversorgung durch die Kinderklinik kann nicht sichergestellt werden. Zudem haben ausfallende Dienste des PBD für untragbare Zustände in unserem Haus geführt. Hier muss es ein Anliegen der Kinderklinik sein, die eigenen Beschäftigten zu schützen.

Seit Sommer 2022 führen wir Gespräche mit der KV-Hessen und dem Obmann des PBD – den Initiatoren der Petition. Das Ziel, die Versorgungssituation gemeinsam zu verbessern: Wo können wir gemeinsam Ressourcen nutzen? Wo finden sich Synergien?

Dies hat zu vielen guten Ideen geführt, die leider am Umsetzungswillen der KV-Hessen scheiterten. Ferner wurde uns sehr deutlich gemacht, dass die aktuellen Einschränkungen in der Präsenz des PBD auch in der zu erwartenden Infektionszeit im kommenden Herbst/Winter weiter bestehen bleiben.

Unser Anspruch als Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret ist es, die bestmögliche Notfallversorgung für Kinder und Jugendliche für Darmstadt und die Landkreise sicherzustellen. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf insbesondere bei ambulanten Notfällen weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Um dies leisten zu können, brauchen wir die aktuellen Räume des Pädiatrischen Bereitschaftsdienstes in den Kinderkliniken. Nur so können wir unserem Anspruch an eine gute Notfallversorgung gerecht werden und die Kinder und Jugendlichen bestmöglich versorgen. Hierfür war die Kündigung des Mietvertrages zum 30.06.2024 notwendig. Für die kommenden zwölf Monate gibt es für Eltern und Kinder keine Veränderung.

Unabhängig davon stehen die Ärztinnen und Ärzte, die Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger der Notaufnahme der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret allen Kinder und Jugendlichen 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche für medizinische Notfälle zur Verfügung. Jetzt und auch in Zukunft.

Braucht Darmstadt einen Pädiatrischen Bereitschaftsdienst? Aus Sicht der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret unbedingt! Er muss aber nicht notwendigerweise in der Kinderklinik sein. Eine räumliche Nähe wäre wünschenswert. Daher sind wir in Gesprächen mit den niedergelassenen Kinderärzten und der Stadt Darmstadt und suchen aktiv geeignete Räume für einen Pädiatrischen Bereitschaftsdienst. Es ist noch ein Jahr Zeit, um eine gute Lösung für alle Beteiligte zu finden. Die Zeit gilt es zu nutzen.

Letztlich ist es aber alleinige Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, ob der Pädiatrische Bereitschaftsdienst weiterhin als zusätzliches Angebot zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst in der Bismarckstraße erhalten bleibt.

Die Petition ist richtig, Darmstadt braucht einen Pädiatrischen Bereitschaftsdienst! Darmstadt braucht aber auch eine Pädiatrischen Bereitschaftsdienst der mehr als zwei Stunden mittwochs und freitags geöffnet ist. Es braucht einen Bereitschaftsdienst der zwischen Weihnachten und Neujahr da ist, wenn die Praxen geschlossen haben. Es braucht eine gute Versorgung für Eltern, die keinen Kinderarzt finden. All dies liegt alleine in der Verantwortung der Kassenärztlichen Vereinigung, nicht der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret.

Wir unterstützen wo wir können!

Andreas Hofmann
Geschäftsführer
Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret

19.06.2023

Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret unterstützen Präventionskampagne „Brich´ Dein Schweigen

„Medizinische Fachkräfte, wie Ärzten und Pflegepersonal, bemerken bei ihrer Arbeit oft schon in einem sehr frühen Stadium Hinweise, die auf sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hindeuten können. Ich freue mich daher sehr darüber, dass uns die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret bei unserer Banneraktion unterstützen“, so der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Südhessen, Rudi Heimann, anlässlich der Übergabe eines großen Kampagnen – Banners am Mittwoch (14.06.) vor dem Klinikgebäude. Oberarzt Dr. med. Markus Freff sowie Klinik – Geschäftsführer Andreas Hofmann nahmen das Banner zur Präventionskampagne entgegen, welches dort nun zum Aushang kommen wird. „Wir sind stolz darauf, die wichtige Kampagne des Polizeipräsidiums Südhessen unterstützen zu dürfen. Für unsere Pflegekräfte und uns als Ärztinnen und Ärzte steht das Kindeswohl stets an erster Stelle und wir tun beim geringsten Verdacht alles, um ein Kind zu schützen“, so Dr. Markus Freff.

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Untersuchungen zeigen, dass jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder neunte bis zwölfte Junge bis zum 18. Lebensjahr Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt machen – auch weil dieses Kriminalitätsphänomen vor keiner gesellschaftlichen Schicht haltmacht. Die Dunkelziffer in diesem Deliktsfeld wird außerdem als sehr hoch eingeschätzt. Auch wenn bei manchen Opfern in Einzelfällen Hinweise wie Verletzungsbilder vorhanden sein können, fehlen diese bei anderen gänzlich. Auch das Verhalten der Opfer sexueller Gewalt entspricht keinem vorhersehbaren Muster. Der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat in der Region Südhessen höchste Priorität. Aus diesem Grund starteten der Verein Bürger und Polizei Bergstraße e. V., Rotary Clubs der Region sowie das Polizeipräsidium Südhessen, unterstützt von zahlreichen Hilfsorganisationen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräften, bereits im Frühjahr 2022 die Kampagne, die nicht nur eine hervorragende Ergänzung zu den bereits bestehenden Aktivitäten zu dieser Thematik in Hessen darstellt, sondern mittlerweile in ganz Hessen verbreitet wird.

Die bisherige Bilanz der Bemühungen kann sich sehen lassen: Ob Social-Media Kampagne, die wirksame Platzierung eines begleitenden Kinospots im Vorprogramm in südhessischen Kinos oder die über 15.000 erreichten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Lehrkräfte bei Präventionsveranstaltungen. Weitere Aktionen wie das Verteilen von Infopaketen an über 1300 Hausarztpraxen, ein in Schulen vorgeführter Dokumentarfilm mit anschließender Expertendiskussion oder Infoabende mit der hessischen Sportjugend tragen dazu bei, die Informationen und die damit verbundenen Hilfsangebote noch bekannter zu machen.

Wer die Kampagne unterstützen möchte oder weitere Informationen benötigt, findet weitere Hinweise über folgenden Link:

https://ppsh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Regionales/Kampagne-Brich-Dein-Schweigen/

25.05.23

Spenden an ANNA

In den letzten Wochen erhielt das ANNA-Projekt der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret gleich zwei Spenden. Bereits zum siebten Mal unterstützt die Stiftung Giersch das ANNA-Projekt mit 20.000 Euro. Nochmal 5.500 Euro gab es von der Haftpflichtkasse mit Sitz in Roßdorf.

Das Projekt ANNA wurde 2004 ins Leben gerufen und ist in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret angesiedelt. Es bietet Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen eine kompetente Anlaufstelle ohne lange Wartezeiten. Projekt ANNA ist ein rein spendenfinanziertes, niederschwelliges und auf Wunsch anonymes Kriseninterventionsprojekt mit Schwerpunkt der Suizitprävention für Kinder und Jugendliche. „Wir freuen uns riesig über die erneute Unterstützung“, so die Leiterin des Projektes Rebekka Messinesis. „Damit wird die Finanzierung des ANNA-Projektes für die nächsten Monate gesichert. Gerade durch die Pandemie und den Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche ist die Nachfrage nach einer schnellen und kompetenten Beratung deutlich gestiegen.“

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Stiftung Giersch

Mit ihrem Engagement knüpfen der Frankfurter Unternehmer, Senator E.h. Prof. Carlo Giersch und seine Frau Senatorin E.h. Karin Giersch an die stolze bürgerliche Stiftertradition ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und der Region an. Der Einsatz des Ehepaares für das öffentliche Gemeinwohl umfasst die Gebiete Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie die Förderung medizinischer Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Dem Wunsch der Stifter entsprechend unterstützen die Stiftungen u. a. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen und fördern das interdisziplinäre Arbeiten, um das Verbindende in der Vielfalt zu erschließen und so neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Die Haftpflichtkasse VVaG

Die Haftpflichtkasse ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Roßdorf bei Darmstadt. Mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut der deutschlandweit aktive Schaden- und Unfallversicherer rund 2,3 Millionen Versicherungsverträge mit einem Beitragsvolumen von mehr als 240 Millionen Euro. Sein Portfolio umfasst für Privatkunden die private Haftpflicht-, Hausrat- sowie Unfall-Versicherung und für Firmenkunden die Betriebshaftpflicht-, Umweltschadens- sowie AGG-Versicherung. Aufgrund ihrer Rechtsform ist die Haftpflichtkasse keinen externen Kapitalgebern verpflichtet, sondern ausschließlich ihren Versicherungsnehmern. Als Mitglieder in einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit profitieren sie von einem zeitgemäßen Versicherungsschutz, der sich ausschließlich an ihren Bedürfnissen und den aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen orientiert. Der besonderen Beziehung zu ihren Kunden trägt die Haftpflichtkasse darüber hinaus mit einem außerordentlich hohen Servicestandard Rechnung, der die Grundlage für einen fairen und vertrauensvollen Umgang auf Augenhöhe garantiert.

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13.03.2023

5000 Euro für die Kinderkliniken

Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret können bei Magen- und Darmspiegelungen von Neugeborenen, Säuglingen und Kindern eine CO2 Anlage einsetzen, die den Vorteil hat, dass die kleinen Patienten nicht durch die untersuchungsbedingte Luft im Bauch belastet sind, sich kein Blähbauch bildet und mögliche Bauchschmerzen vermieden werden. Darüber hinaus ist die Qualität der Untersuchungen verbessert.

v.l.n.r: Matthias Martiné, Andreas Hofmann, Dr. Andreas Busch, Florian Sitzmann, Petra Raiß, Dr. Andreas Becker

Bei herkömmlichen Spiegelungen wird Raumluft verwendet, die bei den Untersuchungen nicht vollständig abgesaugt werden kann. Bei der Spiegelung mit CO2 anstelle von Raumluft gibt es den Vorteil, dass der Körper dieses Gas kennt und es abgeatmet werden kann.

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Aus einer Hochdruckgasflasche wird durch ein Steuergerät mit Sicherheitsventil der Druck reguliert, und die Luft kann sogar angewärmt werden.

Dr. Andreas Busch, Leiter der Kindergastroenterologie und -hepatologie erläutert, dass pro Jahr rund 500 Magen- und Darmspiegelungen an Neugeborenen, Säuglingen und Kindern in der Kinderklinik in Darmstadt vorgenommen werden.

Die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ hat die Anschaffung dieser Anlage gerne unterstützt und die Mittel aus den eingenommenen Geldern der »Miles for Hope- Tour« zur Verfügung gestellt. Florian Sitzmann hat diese außergewöhnliche Tour im August 2022 unternommen. Anlässlich des 30. Jahrestages seines tragischen Unfalls, bei dem er beide Beine verlor, ist er 960 Kilometer mit dem Hand-Bike durch Deutschland gefahren und hat Spenden eingesammelt. Insgesamt sind bisher knapp über 50.000 Euro zusammengekommen. Diese werden an sieben zuvor festgelegte Empfänger ausgeschüttet. Die Darmstädter Kinderklinken Prinzessin Margaret war einer davon.

Bei dem gemeinsamen Pressetermin vor Ort waren sich alle Beteiligten einig, dass das Motto der Stiftung „Hoffnung für Kinder“, nämlich „Wir machen Kinder ein bisschen glücklicher“ erfüllt ist und die Anschaffung vielen kleinen Patienten hilft, die notwendigen Untersuchungen schonend und sicher durchzuführen.

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01.03.2023 | Medjournal | Beilage Darmstädter Echo

PriMa drauf! – ein Programm für Kinder mit Übergewicht

Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret verhelfen übergewichtigen Kindern und Jugendlichen zu einem gesunden Lebensstil.

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt der Volksmund und tatsächlich spielt die Ernährung eine große Rolle für unser Wohlbefinden. Doch leider gibt es auch hier ein zu viel des Guten, besonders wenn die Bewegung dabei zu kurz kommt. Und das gilt auch für Kinder. Immer häufiger sind auch sie von Übergewicht betroffen. Und für sie kann das fatale Folgen haben. „Übergewichtige Kinder und Jugendliche werden häufiger gemobbt und den psychischen Stress kompensieren sie dann oft mit Essen“, sagt Oberärztin Dr. Annette Brunert, die Leiterin des Adipositasprogramms »Prima Drauf!« an den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret. Auch bewegen sich übergewichtige Heranwachsende oft zu wenig. Und das wiederum fördert das Übergewicht.

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Ein Teufelskreis. Dabei sollten doch gerade die Heranwachsenden ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln. Und zu viele Kilos auf der Waage erhöhen das Risiko, auch schon in jungem Alter chronische Krankheiten, wie Diabetes oder Bluthochdruck, zu bekommen. Seit fast 15 Jahren können betroffene Kinder und Jugendliche am Programm »PriMa drauf!« teilnehmen, dass ihnen dabei helfen soll, sich gesünder zu ernähren und sich in ihrem Körper wohler zu fühlen.

Über ein Jahr bekommen die Kinder in altersspezifischen Gruppen zum Beispiel Schulungen über eine gesunde Ernährung. Ein begleitendes Sportprogramm sowie psychologische und therapeutische Beratung stehen ebenso auf dem Programm wie die ärztliche Betreuung. „Bei uns steht nicht die Gewichtsabnahme im Vordergrund“, so Brunert, „wir versuchen, den Kindern beizubringen, sich gesund zu ernähren, mehr zu bewegen und Strategien zu vermitteln, mit einer psychischen Belastung umzugehen, ohne zu essen.“ Süße Getränke und hochkalorische Speisen wie fettige Burger sollten völlig vom Speiseplan verschwinden. Die Mahlzeiten sollten bewusst und nicht nebenbei am PC zu sich genommen werden.

Auch die Eltern werden integriert, denn das Ziel ist, alles Gelernte Zuhause in den Alltag zu integrieren, um langfristig erfolgreich zu sein. Das Team der Kinderklinik versucht, die Inhalte spielerisch zu vermitteln und alle Beteiligten zu motivieren. Aber dennoch: „Die Familien brauchen Zeit und Energie“, erzählt Brunert. So sollten die Teilnehmenden etwa Zuhause ihre Mahlzeiten anhand der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entwickelten Ernährungspyramide gestalten. Diese gibt vor, wie viele Portionen zum Beispiel an Getreide- oder Milchprodukten auf dem Speiseplan angeraten sind.

„Nicht alle Familien haben dafür ausreichend Ressourcen“, so die Kinderärztin. Um herauszufinden, wo die einjährige Betreuung sinnvoll erscheint, müssen Interessierte zunächst einen Fragebogen ausfüllen und ihre Ernährung über einige Tage protokollieren. Teilnehmen können übergewichtige Kinder und Jugendliche, die bereits Krankheitszeichen aufweisen oder die stark übergewichtig sind. Eine ärztliche Untersuchung klärt zunächst, ob eine körperliche Ursache, wie eine Hormonstörung, hinter dem Übergewicht steckt. Das ist laut Brunert aber nur bei etwa einem Prozent der Fall. Auch braucht es eine Überweisung vom Kinderarzt oder der Kinderärztin. Die Kosten tragen die Krankenkassen.

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28.02.2023 | Gesundheitstipp Darmstädter Echo

Winterzeit ist Erkältungszeit, auch für Kinder – welche Maßnahmen helfen?

Alle Eltern kennen das: Gerade sind Schnupfen, Husten, Heiserkeit des Kindes rum, schon läuft die Nase wieder. Besonders die ganz Kleinen, die noch nicht lange eine Krippe oder einen Kindergarten besuchen, leiden sehr häufig unter Infektionen der Atemwege. Das kann zwar lästig sein für die Familien, ist aber zunächst nicht besorgniserregend. Mit Geborgenheit, Ruhe und viel Trinken heilt auch diese Erkältung in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen wieder ab. Auf gesüßte Getränke sollte aber möglichst verzichtet werden.

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Was können die Eltern tun? Unterstützend können sie bei Schnupfen die Nase ihres Kindes mit Kochsalzlösung spülen oder Kochsalznasenspray anwenden. Nach Verordnung durch den Kinderarzt können Kochsalz-Inhalationen mit einem Vernebler helfen, die Schleimhäute feucht zu halten und das Abhusten zu erleichtern. Solche Maßnahmen zu erzwingen, macht aber keinen Sinn. Sie sind nur anzuraten, wenn das Kind sich dabei kooperativ zeigt. Abschwellende Nasentropfen hingegen sollten nur in ärztlicher Absprache und nur über einen begrenzten Zeitraum eingenommen werden. Auch Hustensäfte eigenmächtig dem Kind zu verabreichen, ist nicht empfehlenswert. Viele von Ihnen zeigen in Studien keine ausreichende Wirkung, haben aber trotzdem Nebenwirkungen. Insbesondere Hustenstiller können sogar kontraproduktiv sein, weil Husten notwendig ist, um Schleim aus den Bronchien nach draußen zu befördern. Aus diesem Grund muss eine Verordnung von Hustenstillern durch den Kinderarzt erfolgen.

Hat ein Kind Atemnot, zieht sich die Haut zwischen seinen Rippen bei der Einatmung ein, oder ist ein Pfeifen zu hören, ist ein umgehender Besuch beim Kinderarzt anzuraten. Dies gilt auch, wenn ein Kind mehr als zwei Tage Fieber hat oder sich sein Allgemeinzustand verschlechtert, es beispielsweise schlapp und schläfrig ist. Möglicherweise hat das Kind zusätzlich eine bakterielle Infektion der Lunge In diesem Fall ist die zeitnahe Untersuchung durch einen Kinderarzt erforderlich. Ist ein erkältetes Kind anhaltend sehr quengelig und schläft schlecht, kann auch eine Mittelohrentzündung dahinterstecken. Die Ohren sind nämlich mit einem Gang, der sogenannten eustachischen Röhre, mit den Nasengängen verbunden, so dass sich bei anhaltendem Schnupfen Sekret in den Ohren stauen kann. Auch in solchen Fällen braucht das Kind eine ärztliche Untersuchung.  Ihr Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin werden dann entscheiden, ob eine schmerzstillende und gegebenenfalls auch eine antibiotische Therapie notwendig ist. Bei Fieber und Mattigkeit kann auch ein Flüssigkeitsmangel dahinterstecken. Kann dieser nicht durch ausreichendes Trinken gedeckt werden, braucht das Kind unterstützend eine Infusion.

Dr. Ute Jarmola
Kinder- und Jugendärztin
Oberärztin
Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret